Achtung: Billige Duplikate im Umlauf

Obacht ist geboten, im Internet kursieren unlizensierte Nachahmer des Erfolgskonzepts von goosle.org!!!

Wie wir bei einer zufälligen Internetrecherche feststellen mussten, haben sich Unternehmen in das Weltweite Web geschlichen, welche den Verkauf von Ideen anpreisen, sogar selbst anbieten und obendrein noch behaupten, sie seien Ideenschmiede mit nachweislichem Ideenreichtum.

Unter vollkommen absurd klingenden Namen wie: Gnusel, Kniddeldab, Slijme oder aber auch Sibahih kann man jene zwielichtigen Nachahmer finden. Zu allem Überfluss haben sich die Mitarbeiter offenbar nicht lumpen lassen, und verschafften sich kurzer Hand anonyme Identitäten. Das macht es für uns natürlich ungemein schwerer diesen Verbrechern das Handwerk zu legen, doch wie bekannt ist wird bei Goosle “erst geschwätzt, dann umgesetzt”.

Stavro, Leading Lawyer of Chief Department bezog sofort öffentlich Stellung:

“Diese Geschehnisse sind für uns als seriöses Unternehmen so nicht duldbar. Es ist klar,  dass wir gegen diese Missetäter vorgehen können, vorgehen wollen, gar vorgehen MÜSSEN. Diese Schweine haben sich Ihren eigenen Strick gestrickt!”

Eine dreister Versuch der Kopie (kläglich gescheitert)

Eine dreister Versuch der Kopie (kläglich gescheitert)


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Erfolg ist alles/Megaupload ist Nichts

“Erfolg ist alles”. Das sagt nicht nur goosle, nein, das sagt die ganze Welt. Zumindest die ganze Welt, der es daran liegt erfolgreich zu sein, also diejenige Welt, die keine Mimi ist und Eier in der Hose hat. Dazu gehört vor allem die goosle.org-Company.

Wir feiern heute einen Wendepunkt in der Geschichte unseres Unternehmens: Wir haben die 50,000 (englische Schreibweise) “gefällt-mir”-Klicks-Grenze auf Facebook beknackt. Sagte ich beknackt? Ich meinte geknackt- Verzeihung. Wir sind nun bekannter als Sluzing Appletries und auch bekannter als Frozen Thunderbreaks. Oder auch bekannter als Rippling Texas, ein amerikanisches Unternehmen, das eingelegte Mandarinen verkauft, falls Ihnen weder Sluzing Appletries noch Frozen Thunderbreaks etwas sagt, welche    -nebenbei bemerkt- zwei überaus langweilige skandinavische Death-Metal-Bands sind. Und wir sind auch weitaus präsenter im Netz als die Internetdienste FileSonic oder Megaupload, welche -falls Ihnen die Namen wieder nichts sagen- nebenbei bemerkt Filehoster waren, welche die Möglichkeit boten illegale Inhalte hochzuladen und diese einer breiten Masse zur Verfügung zu stellen.

Ich sage ‘waren’, obwohl bisher eigentlich nur Megaupload eingefroren wurde, will damit aber nicht vorhersagen, dass FileSonic folgen wird. Zumindest nicht solange sie brav ihren Content vom Netz nehmen und sich nicht entdreisten sich mit einem fetten Grinsen über die Branche lustig zu machen, die sie mit ihrem Dienst ausbeuten. Mir ist noch kein Fall bekannt, in dem sich ein Mensch in einer derart zynisch-überheblichen Weise über diejenigen, die er ausbeutet, lustig gemacht hat, wie Kim Dotcom. Er wollte nicht nur Kohle machen, sondern sich über seine Opfer stellen: Er ließ die Musikikonen von Universal für Megaupload Werbung machen und bezahlte diese mit dem Geld, das er Universal vorher aus der Tasche gezogen hat. Und das einzige, was Universal dazu einfiel, war das Video zu sperren, weil eine Veröffentlichung im Internet die Urheberrechte verletzt hat. Ob Kim Dotcom den damit transportieren Witz intentioniert hat? Ich glaube ja. Ob er damit auf die endkapitalistisch anmutenden letzten Atemzüge der dahinsiechenden Musikindustrie aufmerksam machen wollte? Nein. Er hat ihr ein Asthma-Spray geschenkt, in das er zuvor hineingefurzt hatte. Er wollte nur nur seine Duftmarke hinterlassen.

Aber mal ganz abseits von allen moralischen Fragen: Ist es wirklich möglich Megaupload dafür haftbar zu machen, dass Leute illegalen Content hochgeladen haben? Wer kommt denn auf die Idee den Mann zu verknacken, der dem irren Mörder das Küchenmesser verkauft hat, mit dem er den Briefträger gelyncht hat? Megaupload war eine Plattform zum Austausch von Daten. Wann immer wieder Daten around the Globe schicken wollten, nutzten wir Megaupload.

Wenn eine Privatperson diesen Service zur Bereitstellung illegaler Inhalte nutzt, ist das nicht das Problem des Anbieters, sondern das der Privatperson- und zwar, weil nicht die Bereitstellung von Webspace, sondern der Inhalt illegal ist. Wenn die Privatperson so dämlich ist von ihrer Adresse aus hochzuladen und zu riskieren, dass sie zurückverfolgt wird, ist das ihr Problem. Wenn sie glaubt, dass sie das “für die Freiheit im Internet tut” und nicht sieht, dass sie damit bloß einem kriminellen Ausbeuter das Geld in den Rachen schleudert, ist sie schlicht blöd. Aber Megaupload zu verknacken ist so, als würde man die Telekom verknacken, weil sie mit ihrem Telefonnetz Möglichkeiten dafür gibt, dass sich Terroristen absprechen. Oder als würde man DHL verbieten, weil man ja auch Kinderpornos auf VHS via Briefverkehr flächendeckend verteilen kann.

Wenn Megaupload fällt, müsste folgerichtig auch Youtube fallen. Und Youtube ist Google. Und Google IST das Internet, weswegen eigentlich nichts eintreten dürfte. Zumindest dürfte Megaupload nicht wegen des Angebotes verboten werden, sondern nur weil der Betreiber kriminell ist und über die Seite millionenschwere Geldwäsche betrieben hat. Wenn das geschieht, kann, glaube ich, keiner was sagen, denn dieser Dotcom war kein guter Mensch. Wenn die ihn aber für den Dienst verknacken, muss Anonymous die Zeltplätze der Occupy-Bewegung verlassen und wieder in sein Revier zurück: “Occupy Internet!”

Egal. Zurück zu Goosle: Das tolle an uns ist, dass wir keine illegalen Inhalte haben, sondern alles selbst erstellen, weswegen man uns nicht verbieten kann.

Cheers,

Mr. Charleston

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